Transformation: Wie Last zum Wert wird
Die größte Lebenslast ohne wirksamen Katalysator ist die Langeweile. Wenn jeder Bedarf gedeckt ist und das Überleben keine Anstrengung mehr erfordert, verkümmert der psychische Schutz. Wer dann versucht, Lasten durch Kiffen oder Verdrängung zu betäuben, verhindert die notwendige Transformation.
Eine Mumie hat mit der Transformation ein Problem, ein Esel braucht so etwas nicht – doch beim Menschen hat diese Fähigkeit Gewicht.
Ohne die Konfrontation mit Lebenslasten kann der Mensch nicht gesund bleiben. Es geht nicht darum, immer über den eigenen Schatten zu springen, sondern die Lasten so zu verwandeln, dass sie das Wohlbefinden nicht stören, sondern fördern.
Der Katalysator-Effekt: Nawalny und die Partnerschaft
Ein extremes Beispiel für Transformation vollbrachte Nawalny im Straflager. Trotz der Schikanen und einer düsteren Perspektive transformierte er sein Schicksal in ein Denkmal. Diese Fähigkeit zur Sinnstiftung ist der ultimative Katalysator.
Im Alltag, etwa bei Paaren, verblasst dieser Effekt oft wie die Halbwertszeit radioaktiver Strahlung. Es braucht ständige Auffrischung und Reflexion mit Freunden, um den Weg der Transformation erkennbar zu halten. Wer pennen geht, verliert den Anschluss an seine Lebenswerte.
Gewöhnung und die Lügenbrille
Vorsicht vor der Gewöhnung! Ob Alkohol, Populismus oder Lügen – die gleiche Dosis bringt irgendwann nicht mehr die gleiche Wirkung. Um die Effektivität der Psyche zu erhalten, braucht es Pausen (Entwöhnung). Selbst eine zu große Leichtigkeit kann für die Psyche "Mist" sein, wenn dadurch der Reiz der Bewältigung fehlt.
Entsteht über eine Transformation kein Lebenswert, war diese Wertschöpfung wohl verkehrt.
Klimakleber und die Gefahr der Verstrickung
Ich betrachte die Klimakleber mit Bedauern. Während sie einen Katalysator für die Welt suchen, erschweren sie ihr eigenes Leben mit neuen Lasten. In einer Demokratie sollten Köpfe im Bundestag rauchen, statt Hände auf dem Asphalt zu kleben.
Wer sich selbst schädigt, um eine Überzeugung zu beweisen, landet oft in einer seelischen Verstrickung – ähnlich wie bei einer Tätowierung, die man später bereut. Wer sich jedoch mit der "Überlebenslast" auseinandersetzt, merkt schnell: Man ist nicht allein mit seinem Grübeln.
Die Werte im Spiegelsaal könnte man verstehen, wenn man nicht versucht, diese zu verdrehen.
Nutzen Sie Ihre Lebenslast als Treibstoff für neue Werte. Mehr zum Thema finden Sie in der Sitemap oder unter Synapsen verschalten.