Tragödie bringt seelisches Leid – Eine Suche nach Ursachen

Hinter jeder Tragödie steht die quälende Frage nach dem "Warum?". Da es keine Wirkung ohne Ursache gibt, liegt die Antwort oft in der Geschichte des Täters verborgen. Doch der Blick auf diese Ursachen ist mühsam und schmerzhaft – oft wird er gemieden, was den Umgang einer Gesellschaft mit seelischem Leid erschwert.

Ein Täter war oft zuvor bereits schon ein Opfer,
und wird dann am Ende zum "Teppichklopfer".

Das Mitgefühl für die "Verlorenen"

Selbst Despoten wie Putin oder Trump können einem leidtun, wenn man sie als Geschöpfe betrachtet, die sich in ihrer eigenen Ideologie verrannt haben. Wer die Wahrheit nicht mehr erkennt und nur noch Gewalt als Mittel sieht, hat bereits verloren. Asyl und ein einfaches Leben wären oft die bessere Lösung als der Untergang ganzer Völker.

Liegt ein Mensch am Boden, würde ich lieber beten,
als in der Folge auch noch weiter zu treten.

Tragödie in Solingen: Wenn Hass aus Verzweiflung wächst

Das Attentat in Solingen hat eine besondere Schwere. Zufällige Opfer, die keine Verbindung zum Täter hatten, wurden aus dem Leben gerissen. Für einen zufriedenen Menschen ist eine solche Tat undenkbar. Doch wenn einem Menschen das Wasser bis zum Hals steht und die "Schwimmbewegungen" nicht mehr ausreichen, entsteht eine gefährliche Dynamik.

Hier sehe ich eine Parallele zum Germanwings-Piloten oder zu Robert Enke: Wenn der Druck unerträglich wird, schlägt die Verzweiflung manchmal in eine schreckliche Potenzierung von Leid um. In einer Welt, in der makabere Methoden über das Internet rasend schnell verbreitet werden, kommt die Politik kaum hinterher. Messerverbote allein lösen das Problem nicht, wenn der Mensch dahinter zum Täter reift.

Gott, der Teufel und die Eigenverantwortung

Solange wir einen "lieben Gott" für alles Gute und einen "Teufel" für alles Böse verantwortlich machen, entziehen wir uns der eigenen Verantwortung. Ohne diese transzendenten Mächte bleibt nur die Erkenntnis: Das Verhalten des Menschen kann zutiefst teuflisch sein. Dieser starre Seelenschutz verhindert oft das notwendige Umdenken.

Amoklauf in Hamburg: Waffen und Perspektiven

Der Fokus wird oft nur auf die Tatwaffe (Messer, Pistole, Auto) gelegt. Doch die Wurzel liegt tiefer: In Deutschland haben wir gute Bedingungen, doch immer mehr Menschen leiden unter fehlender Perspektive oder einer unerträglichen Überlebenslast. Wenn ein Sportschütze in Hamburg das ungeborene Kind einer Frau tötet, zerstört das jedes Vertrauen in die Menschlichkeit.

Weder Waffen noch Messer machen das Leben besser,
wenn man nicht begreift, wie ein Täter in uns reift.

Depression: Die unbrauchbare Umgebung

Der Fall des Germanwings-Copiloten und der Suizid von Robert Enke zeigen dasselbe Problem: Eine schwere Depression in einer Umgebung, die nicht für Schwäche ausgelegt ist. In unserer Leistungsgesellschaft muss jeder nach außen gesund wirken.

Meine These: Eine generalisierende Ausgrenzung von Depressiven führt zu einer gefährlichen Eigendynamik. Wenn wir den offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen scheuen, legen wir ungewollt die Basis für neue Tragödien. Wir müssen ermöglichen, dass "Einbahnstraßen" auch in die Gegenrichtung befahren werden dürfen – sprich: Dass ein Weg zurück aus der psychischen Krise ohne Stigmatisierung möglich ist.

Nur durch Transparenz und das Verständnis der seelischen Lasten können wir Tragödien vielleicht nicht verhindern, aber ihre Entstehung frühzeitiger erkennen. Eine Diagnose sollte nicht als Endpunkt, sondern als entlastende Weichenstellung verstanden werden, die den Weg zur Heilung ebnet.

Das Tempo der Bedrohung

In einer Welt, in der wir den Tag in die Nacht ausweiten und dem Reichtum nachjagen, verlieren wir oft den Blick für das Wesentliche. Wir bescheißen uns selbst mit Reisen und Konsum, während unsere Kinder im Geist "überwintern".

Oft empfinden wir Dinge als Bedrohung, die objektiv harmlos scheinen. Doch wenn das Gefühl der Bedrohung erst einmal da ist, nützt der Rat anderer wenig. Das Problem ist heute das Tempo: Produkte und Menschen müssen immer schneller "reifen", und wenn die Zeit zur Entwicklung fehlt, streiken Körper und Seele.

Prävention durch Technik: Ein Gedankenexperiment

Wenn wir Schutzschaltungen für Akkus bauen können, warum nicht auch für die Menschlichkeit?

  • Smarte Waffenruhe: Was wäre, wenn eine Waffe bei Annäherung an lebendes Fleisch den Dienst versagt?
  • Verkehrskontrolle: Nach den Anschlägen von Nizza oder Berlin wäre ein Satelliten-gestütztes System denkbar, das LKW-Motoren in Gefahrenzonen abschaltet.

Doch solange diese Technik fehlt, müssen wir auf die "Schwingungen" achten. Wie im Film Minority Report bräuchten wir ein Gespür für Signale, bevor die Tat geschieht.

Erinnerungen und Schicksalsmomente

Ramstein 1988: Das Glück des Vergessens

Ich verpasste den Flugtag in Ramstein am 28.08.1988. Zuerst war ich gefrustet, weil ich meinen Stammplatz an der Landebahn – genau dort, wo das "durchstoßende Herz" der Frecce Tricolori stattfand – nicht besetzen konnte. Doch dieser Stress rettete vermutlich mein Leben und das meiner Familie. Ein Moment der Unachtsamkeit wurde zum größten Glück.

Berlin: Wenn die Perspektive stirbt

Tragödien wie die Familientragödie in Berlin, ausgelöst durch Angst vor den Folgen einer Impfpass-Fälschung, zeigen: Wenn ein Mensch keine Perspektive mehr sieht, bricht der Abwehrschirm zusammen. Solche Taten sind nicht entschuldbar, aber sie sind Folgen einer Zeit, in der Menschen sich in existenzieller Not verstricken.

Dein eigenes Programm hegen

Ich bin kein "Schicksalsesser", ich biete nur Hilfe zur Selbsthilfe. Ich baue dir keinen Brunnen, aber ich unterstütze dich dabei, deinen eigenen zu graben. Schaden entsteht meist durch fehlendes Wissen über das eigene "Programm".

Werte für andere sind allerlei,
hast du keine, dann bist du dabei.
Wenn sich bei dir dann nichts mehr dreht,
weißt du, wer auf der Leitung steht.

Hüte deine Fantasie, damit sie nicht zur Manie wird. Nutze sie stattdessen, um die Winkel deines Lebens (ÜLLDW) so zu justieren, dass das Leben lebenswert bleibt, auch wenn der Horizont manchmal verzerrt erscheint.

Es muss nicht alles schlechter werden,
mach einfach mit beim Gesundwerden!

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