Selbstschutz in einer Demokratie
Selbstschutz ist in jeder Demokratie ein Thema, doch die Möglichkeiten unterscheiden sich kolossal. Während Kampfsport jahrelanges Training erfordert, bietet schon ein gewöhnlicher Sicherheitsschuh im Ernstfall einen unterschätzten Vorteil.
Ein solcher Schuh mit Stahlkappe und durchtrittsicherer Sohle schützt nicht nur im Beruf. Im Wald könnte er zur Abwehr einer Wildsau dienen, in einer urbanen Notlage bietet er Schutz gegen Messerangriffe auf die unteren Extremitäten. Es ist eine Form der Verteidigung, die ohne große sportliche Herausforderung für die breite Masse zugänglich wäre.
Die Wildsau hat ihre Messer immer dabei, beim Menschen ist das Messer auf einem Volksfest eine Sauerei.
Staatliche Garantie vs. individuelle Notwehr
In einer homogenen, stabilen Gesellschaft übernimmt der Staat den Schutz seiner Bürger. Waffen in privater Hand sind dann weitgehend unnötig. Doch was passiert, wenn der Staat diesen Schutz nicht mehr lückenlos gewährleisten kann?
Ein Vergleich der Systeme zeigt unterschiedliche Ansätze:
| Land | Ansatz zum Selbstschutz |
|---|---|
| USA | Sehr freies Waffenrecht, oft als "zu frei" kritisiert. |
| Schweiz | Liberales Recht bei gleichzeitig hoher gesellschaftlicher Disziplin. |
| Deutschland | Striktes Waffenrecht; Privilegierung für Jäger und gefährdete Personen. |
Gleichberechtigung im Wald?
In der Dunkelheit des Waldes ist die Situation oft ungleich verteilt. Während der Jäger zur Selbstverteidigung Kurzwaffen führen darf und der Polizist auf dem Heimweg seine Dienstwaffe trägt, ist der gewöhnliche Spaziergänger auf sich allein gestellt.
Er kann kaum darauf hoffen, dass im Moment eines rechtswidrigen Angriffs zufällig ein Jäger oder Polizist zur Hilfe eilt. Hier stellt sich die Frage nach dem wirksamen Bürgerschutz, den die Politik verspricht.
Selbstschutz der Gesellschaft
Der beste Selbstschutz für eine Gesellschaft ist ein funktionierender Staat. Wenn dieses Vertrauen jedoch schwindet, fangen die Bürger an, über Alternativen nachzudenken. In einer Demokratie lässt sich das Denken nicht verbieten, und Missstände werden früher oder später lautstark beklagt.
Das Prinzip der Abschreckung gilt nicht nur im Kleinen, sondern auch im Großen – wie bei der atomaren Verteidigung. Ein Staat, der seine Verteidigungsfähigkeit aufgibt, wird für Angreifer attraktiv.
Gehen Verteidiger unter, werden Angreifer wohl munter.
Selbstschutz beginnt im Kopf und bei der richtigen Ausrüstung. Wenn Sie mehr über gesellschaftliche Zusammenhänge und den Schutz der eigenen Integrität erfahren möchten, schauen Sie in die Sitemap oder lesen Sie weiter zum Thema Seelenschutz.